Zentrale ZF5 und Handregler HR3
5 Ampere Ausgangsstrom, Multiprotokollfähig, Intelligenter Fahrregler
Die Zentrale ZF5 und der Handregler HR3 können Modellbahnanlagen digital im DCC-Format steuern. Die Zentrale ZF5 ist äußerst leistungsfähig und kompakt. Die Kombination der Zentrale und des Handreglers vereint viele Funktionen die sich in anderen Digitalsystemen nur mit großem Aufwand über Zusatzmodule realisieren lassen.

Zentrale ZF5 mit Handregler HR3
Das System
Das System hat all die Funktionen mit an Bord, die man früher mühsam zusammenstellen musste. Die Bedienung ist intuitiv aufgebaut sodass das Bedienen auch nach längerer Pause ohne Studieren des Handbuches möglich ist.Mit Fahrregler
Über einen großen Drehregler, der mit größtem Aufwand aufgebaut ist, kann die Haupt-Lokomotive und 2 Tasten (F11 und F12) eine zweite Lokomotive unabhängig voneinander gesteuert werden.
Mit eingebautem Booster
Der integrierte Booster ist leistungsstark und kurzschlussfest. Er hat einen Ausgangsstrom von 5 A, den man per Software (im Menüpunkt „ Maximalstrom für Hauptgleis“) in 100mA Schritten begrenzen kann. Die Betriebsspannung ist stabilisiert und kann stufenlos zwischen 10V und 21V mittels Potentiometer an der Frontplatte der Zentrale ZF5 eingestellt werden. Diese Kombination ermöglicht somit eine Anwendung ohne Einschränkung von Spur Z bis Großbahnen.
Mit Boosteranschluss für Großanlagen (Großbahnen)
Wenn 5 Ampere des eingebauten Boosters nicht ausreicht so kann weitere externen Booster angeschlossen werden. Je nach Bedarf kann bis zu 10 Booster angeschlossen werden.
Mit Programmieren auf Programmiergleis und Hauptgleis (on the fly)
Einfache menü-geführte Programmierung von DCC-kompatiblen Decodern und Motorola Decodern. Das Programmiergleis ist kurzschlussfest, es liefert bis zu 1A Strom und kann unmittelbar nach jedem Programmiervorgang befahren werden.
Das Programmieren „on the fly“ (Programmieren auf Hauptgleis) ist von CV2 bis CVx möglich. Es werden dabei nur CV’s der aktiven Adresse (Lok im Vordergrund) umprogrammiert. Das Programmieren von CV1 (Adresse) ist nicht zulässig da man sonst Module wie Weichendecoder und alle Loks die sich gleichzeitig auf der Anlage befinden, auf die gleiche Adresse umprogrammieren würde.
Mit updatefähige Systemsoftware
Über das eingebaute interne Interface (RS232) der Zentrale kann die Systemsoftware der Zentrale ZF5 bzw. des Handreglers HR3 jederzeit aktualisiert werden.
Mit Weichenstraßensteuerung
Zur Verwaltung von 1024 Weichen. Mit einem Tastendruck können beliebig viele Weichen die von Anwender zusammen kombiniert wurden, geschaltet werden.
Mit Interface
Serielle Schnittstelle zum Computer zur Steuerung von Modellbahnanlagen.
Adressen und Fahrstufen
Das System unterstützt alle Adressen und Fahrstufen der einzelnen Decoderfabrikate.
- DCC: 10239 Decoderadressen 14, 28 und 128 Fahrstufen
Mit Sicherheit für die Zukunft
Vorbereitung für die "bi-directional communication" nach NMRA draft RP 9.3.1, 9.3.2 Die "bi-directional communication" ist durch Einbau (16pol. Steckplatz) einer Detektor-Platine in der Zentrale und Update auf eine neue Software-Version nachrüstbar. Der Fahrregler benötigt lediglich neue Software Update.
Mit Schnittstelle für Funkerweiterung
Funkgesteuerte Handregler können durch Einbau einer Funk-Platine RM5 an der Vorderseite der Zentrale verwendet werden.
Mit Logikeingängen
8 Logikeingängen stehen für verschienende Anwendungen frei, wie Pendelzugautomatik, automatische Abläufe usw…
Grafikfähiges beleuchtetes LCD-Display
Das große LCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung hat eine klar gegliederte Benutzeroberfläche, Symbolen bzw. verschiedene Schriften. Die übersichtliche, grafikfähige Anzeige schafft einen schnellen Überblick.
Während des Fahrbetriebes werden Lokadressen, Loknamen, Decoderformat, Fahrstufen sowohl grafisch als auch numerisch und Fahrtrichtung der aktuell ausgewählten Lokomotiven angezeigt. Stromverbrauch für Schiene bzw. Programmiergleis wird getrennt mit einer Auflösung von 10mA angezeigt. Die eingestellte Schienenspannung wird mit einer Genauigkeit von 100mV ebenfalls auf dem Display ersichtlich. In der Mitte stehen Informationen zu den gerade ausgewählten Funktionen, z.B. beim Keyboard Modus die Anzeige der Weichenlage
Im Programmiermodus zeigt das Display den Text zur menü-geführten Decoder-Programmierung. Das System unterstützt den Direkt-, Paged- und Registermode. Die Eingabe kann zwischen Bitweise oder Byteweise gewählt werden, dies ermöglicht ein bequemes Arbeiten. Die Modelluhr ist einstellbar je nach Modellmaßstab.
Dateneingabe
Daten wie Zahlen, Buchstaben, Sonderzeichen können bequem über das 10stellige Nummernfeld bzw. Alphabet im Display eingeben werden. Zehnertastatur und spezielle Tasten zum komfortablen Arbeiten bei der Adresseingabe, zum Schalten von Weichen oder Signalen, zum Programmieren von Decodern und zur Navigation im Menü. (Cursor, OK und Esc)
Mehrsprachige Benutzerführung
Die Bedienung ist durch die intuitiv menü-geführte Benutzerführung verblüffend einfach. Für die Anzeigen im Bedienfeld können verschiedene Sprachen ausgewählt werden.
Intelligenter Fahrregler (dynamisch gesteuert)
Der Drehregler ohne Endanschlag übernimmt beim Lokwechsel automatisch die gespeicherte Geschwindigkeit der neu gewählten Lok an. Die Drehgeschwindigkeit des Drehreglers bestimmt die Eigenschaft des Drehreglers. Feinfülliges Fahren kann durch langsames Drehen, schnelles Drehen des Drehreglers kann hohe Fahrstufenanzahl rasch, erreicht werden. Ein mühsames Drehen bei Einstellung von 126 Fahrstufen kann somit vermieden werden.
Bis 100 Rückholspeicherplatz (begrenzbar)
Lokadressen, Weichenadressen und Loknamen können bis zu 100 fach im Rückholspeichermenü verwaltet werden. Loknamen können somit leicht gemerkt bzw. zu Loktypen sortiert werden.
Bequemes Einstellen der freien Geschwindigkeitskennlinie (CV67-CV94)
Die grafisch dargestellte Geschwindigkeitskennlinie kann ohne Computer per Drehregler eingestellt und mit einem Befehl ausgelesen bzw. programmiert werden. Mit Hilfe dieser Funktion kann der Anwender erstmal ohne PC die freie Geschwindigkeitskennlinie wirklich verwenden.
Eigene Taste für Sammelstop
Das Drücken auf dem Drehregler löst immer ein Sammelstop aus, egal in welchen Menüpunkt der Anwender sich befindet. Eine Funktion die man nie wieder missen möchte.
Analogbetrieb für Lokdecoderauswahl
Der Stromverbrauch bei neuen Loks (ohne Decoder) können mit Hilfe des Analogmodus gemessen werden. Die Decoderauswahl wird mit dieser Funktion erleichtert.
Freie Zuordnung der Rangiertaste
Die Rangiertaste kann beliebig von F1 bis F12 zugeordnet werden, dies erleichtert das einheitliche Belegen der Funktionen.
Erweiterte Sonderfunktionen
Es stehen 28 Sonderfunktionen (für DCC-Decoder) zum Schalten von Licht, Sound, usw. zur Verfügung. F1 bis F12 sind direkt über 12 F-Tasten erreichbar, für hohe Funktionen kann die 2te Funktionsgruppe bzw. 3te benutzt werden.
Doppeltraktion und Mehrfachtraktion
100 Kombinationen mit bis zu 6 Loks pro Traktion können von der Zentrale verwaltet werden. Über Loknamen lassen sich Mehrfachtraktion leicht kombinieren und ändern.
Dauerhafter Speicher
Alle Einstellungen, die einmal gemacht worden sind, bleiben dauerhaft erhalten, auch wenn das Gerät monatelang nicht eingeschaltet wird.
Globales Verwalten der Daten
Alle Daten werden in der Zentrale abgespeichert, dies ermöglich das automatische Übernehmen von Loknamen, allgemeine Einstellungen in neu angeschlossenen Handreglern.
Übernahme und Übergabe zwischen Handreglern bzw. Kontrolle von Loks und Weichen ist somit denkbar sehr einfach.
Kompatibel mit vielen anderen Geräten
An die Zentrale können verschiedenen Geräte direkt, die XPressNet unterstützen, angeschlossen werden z.B. Lokmaus2 … An der Vorderseite befinden sich 2 Buchsen (XpressNet) für Handregler HR3 bzw. Lokmaus2, LED's für Statusanzeige, Potentiometer für stufenlose Spannungseinstellung, Schnittstelle für Funkmodul RM5
An der Rückseite befinden sich die Buchsen für Trafo, Schiene, Programmiergleis, Anschluss für DCC Booster, Eingängen für Pendelzugautomatik und automatische Abläufe, serielle Schnittstelle RS232
Weitere Fotos
Technische Daten
Alle Ausgänge werden von einem internen Brückengleichrichter versorgt, der einen maximalen Gesamtstrom von 5A ermöglicht. Die Ausgänge dürfen somit den Summenstrom des zulässigen Gleichrichtergesamtstroms nicht übersteigen.
- Fahrspannung stufenlos einstellbar: 10-21V
- Max. Dauerstrom Schiene, einstellbar in 100mA Schritten: 1-5A
- Max. Spitzenstrom für 5 Sekunden: 6A
- Max. Summenstrom Programmiergleis: 1A
- Trafoeingangspannung: max. 18V Wechselspannung oder max. 24V Gleichspannung
- Betriebstemperatur: -10 bis 90°C
- XPressNet Anschluss: max. 31 Handregler
- Serielle Schnittstelle: RS232
- Eigenstromverbrauch HR3 und ZF5: je 50mA


